Windows 7 gecrackt und mit IE
Entgegen meiner letzten Meldung kommt der neuste Microsoft-Spross doch mit dem Internet-Explorer.
Die EU-Kommission hatte Microsoft unter Druck gesetzt und gefordert, dass Sie in ihrem neuem Betriebsystem auch alternative Internet-Browser bei der Installation anbieten müssen. Zunächst hieß es, dass Windows 7 ohne den Internet Explorer in Europa erhältlich sein soll. Wie die europäische Kommission nun bekannt gab, haben sich beide Parteien auf eine andere Lösung geeinigt.
Das im Oktober erscheinende Betriebssystem soll nun bei der Installation ein Auswahlbildschirm anbieten, bei dem der User entscheiden kann ob der IE deaktiviert und stattdessen ein anderer Web-Browser installiert werden soll. Es soll auch möglich sein, mehrere Browser zu installieren. Da bin ich ja mal gespannt, welche Browser Microsoft bei der Installation anbieten wird ...
Was nur eine Frage der Zeit war, wurde nun "offiziell" bestätigt. Wie eine Webseite berichtet, wurde der Kopierschutz von Windows 7 bereits jetzt von chinesischen Crackern geknackt. Damit steht wieder einmal ein Windows-Betriebssystem Wochen vor der Auslieferung als illegaler Download im Internet zur Verfügung.
Anscheinend wurde die illegale Version von chinesischen Crackern ins Internet gestellt und hat sich seitdem quer durch die Welt verteilt. Diverse Foren-Nutzer berichten vom geglückten Installieren des Microsoft-Betriebssystems. Die Sicherheitslücke liegt anscheinend beim asiatischen PC-Hersteller Lenovo, aus dessen Besitz die illegale Version stammt. Wie die Version ins Netz gelangen konnte ist derzeit noch unklar.
CeBIT-Thema 2010 lautet “Connected Worlds”
In einem Gespräch mit der Zeitschrift COMPUTERWOCHE verriet CeBIT-Chef Ernst Raue das Kernthema der nächsten CeBIT im Jahr, welches da "Connected Worlds" lauten soll.
Vor einigen Tagen haben die CeBIT-Verantwortlichen gemeinsam mit den großen IT-Herstellern das Schwerpunktthema der CeBIT 2010 festgelegt. Es lautet "Connected Worlds", also auf Deutsch "Verbundene Welten". Messechef Ernst Raue erläuterte, dass die weltweite Verflechtung der Märkte und die technischen Möglichkeiten durch Netzkonvergenz, Internet und mobile Anwendungen das Thema ganz nach oben auf die Tagesordnung gebracht hätten.
"Wir werden die Connected Worlds zum einen auf Ausstellungsebene mit einem fixen Anlaufpunkt thematisieren. Gleichzeitig wird es in den Global Conferences darum gehen, und schließlich wird das Thema auch im Internet stattfinden, wo die Vernetzung ja letztlich passiert", sagte Raue. In den nächsten Wochen und Monaten werde man energisch daran arbeiten, das Konzept mit ansprechenden Inhalten zu füllen. Auf jeden Fall soll zur nächsten CeBIT eine derzeit noch in der Entwicklung befindliche, groß angelegte Web-Plattform in Betrieb genommen werden - passend zum Motto 2010.
Schwerpunkte bilden Anwendungsszenarien
"Wir zeigen internationale Verflechtungen, die mit einer global aufgestellten IT erst möglich werden", so der Messechef. Als Beispiel für ein mögliches Szenario nannte er den mittelständischen Maschinenbauer, dessen Installationen beim Kunden via breitbandiger Netzverbindungen von nahezu jedem Punkt der Erde ferngewartet werden können. Dieses und ähnliche Szenarien sollen ein Schwerpunkt auf der Messe bilden. Die CeBIT-Macher wollen - wie schon in den vergangenen Jahren - Anwendungen in den Vordergrund rücken und dabei ausdrücklich auf vertikale Märkte eingehen.
"Nachhaltigkeit" ist den Messemachern nach wie vor wichtig - deshalb soll das Thema Green IT, bei dem es ja hauptsächlich um Kosteneffizienz geht, zum 3. Mal in Folge einen Schwerpunkt bilden. Themen rund um Web 2.0 und Enterprise 2.0 stehen zum 2. Mal im Mittelpunkt der "Webciety", in der 2010 aber mehr Web-basierende Business-Lösungen gezeigt werden sollen als in diesem Jahr.
Straffe Hallenplanung
Von COMPUTERWOCHE angesprochen auf die Wirtschaftskrise und denkbare Hallenschließungen sagte Raue, im Vorfeld der vergangenen CeBIT sei das Management insofern kalt erwischt worden, als dass die Buchungen zum Jahresende 2008 unerwartet abrupt nachgelassen hätten. Da aber das ganze Messegelände bereits verplant gewesen sei, habe es in einigen Hallen größere Lücken gegeben, die anschließend "abgeschottet" werden mussten. Die CeBIT 2010 werde deshalb rund um die Ost- und Mittelachse des Geländes "straffer geplant", mit der Option auf Wachstum. Offen ist noch, was in den "20iger Hallen" stattfindet: Laut Messechef werden sie auch in Betrieb sein, allerdings wohl nicht als klassische Ausstellungsfläche, sondern für Veranstaltungen diverser Art, beispielsweise Firmen- oder Privatkunden-Events.
Ernst Raue betonte, die Messe werde pauschal nicht kleiner als 2009, alle wichtigen Hersteller hätten ihr Interesse deutlich bekundet - sogar einige von denen, die zuletzt nicht mehr in Hannover vor Ort waren.
Windows 7 heute vorbestellbar
Das neue Betriebssystem von Microsoft Windows 7 ist ab heute in Deutschland vorbestellbar und so begehrt, dass es bereits nach ~5 Minuten bei Amazon ausverkauft war. Microsoft stellte für den heutigen Tag verschiedenen Online-Stores und Händlern günstige Windows 7 Home Premium Versionen zur Verfügung, die Kunden für 50 Euro vorbestellen konnten.
Als ich gegen kurz nach 10 Uhr Win7 vorbestellen wollte, wurde mir schnell klar das ich einige Minuten zu spät war. Beim Amazon sprach man von einem Ausverkauf nach 3, 5 oder 7 Minuten. Welche Zeitangabe nun wirklich korrekt ist, ist bisher unbekannt, aber spielt eigentlich keine große Rolle. Fest steht, es ging schnell.
Der Ansturm war auf manchen Seiten so groß, dass die Server zusammenbrachen und für längere Zeit nicht erreichbar waren. Microsoft gab zwar später noch eine Liste der teilnehmenden Shops raus, doch auf den meisten war die Vorbestellung ebenfalls nicht mehr möglich.
Das hieß für mich, ab ins Auto und zum Medimax nach Wernigerode. Dort fasste ich die Höchstzahl von 3 Exemplaren ab, mehr wollte der Gute nicht rausrücken
Also jagte ich Alex am Nachmittag auf ihrem Heimweg nochmal beim Medimax vorbei und schon waren 3 weitere Exemplare in meinem Besitz. Am nächsten Morgen ergatterte ich nochmal 2 Exemplare, die letzten, und bin nun stolzer Besitzer von 8 Windows 7 Home Premium Editionen. Jetzt mag der ein oder andere fragen, "WTF?! Warum 8 Stück?" Ganz einfach, ich hab ein paar Versionen für Freunde mitorganisiert und die restlichen gehen mit 100% Gewinn bei Ebay über die Ladentheke. Also schaut am 22. Oktober ruhig bei Ebay vorbei, dort gibt es Windows 7 20€ billiger als bei euch im Fachhandel eures Vertrauens
Internet wech …
Pünktlich um 00:03 Uhr heute Nacht hat mir 1und1 fristgerecht den "Saft" abgedreht ... wenn Sie man bei anderen Dingen auch so schnell gewesen wären
Naja, auch nicht so schlimm ... mir bleibt GPRS mit wahnwitzigen 20KB/s Downstream und einem Ping von mehr als 2000 ms, was will man mehr?
Was mir auch bleibt, ist die Hoffnung das 1und1 nun auch in einem vernünftigen Zeitraum den Port frei macht, sowie das die T-Com es auf die Reihe bekommt diesen wieder zu belegen. Wer sich jetzt fragt warum ich meinen DSL-6000-Anschluss bei 1und1 gekündigt habe und nun T-Com Kunde (DSL 16k) werden möchte, dem sei gesagt das sich die beiden nicht viel nehmen. Wer mich allerdings versucht mit irgendwelchen Vertragsfallen zu verarschen, der hat zum letzten Mal Geld von mir bekommen. Also passt immer schön auf, wenn ihr an eurem Vertrag was ändern wollt, wie zB bei einer Bandbreiten-Vergrößerung.
Nachtrag 13.07.09: 1und1 hat erfreulicherweise nach 3 Tagen den Port frei gemacht und die T-Com hat es in weiteren 5 Tagen hinbekommen mein DSL frei zu schalten. Wozu die 5 Tage gebraucht haben, ist mir schleierhaft, aber egal. Meine DSL 16000 Leitung entpuppt sich unter Last zu einer DSL 18000 Leitung und macht mir seither Freude