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29Jun/090

Billiges Windows 7

windows_7Wer Windows 7 Home Premium ab dem 15. Juli bei Internet-Händlern vorbestellt, sobald es verfügbar ist, soll das Betriebssystem "solange der Vorrat reicht" für 50 Euro erhalten.

Am 22. Oktober wird Microsofts neustes Betriebssystem in Deutschland in den 14 wichtigsten Landessprachen erhältlich sein. Um Ärger mit der EU aus dem Weg zu gehen, verkauft Microsoft in Europa Windows 7 nur als "E"-Variante, bei der der Internet Explorer auf einem separaten CD mitgeliefert wird. Auf der CD wird sich außerdem auch die "Live Essentials" befinden, ein Messenger, ein Mail-Programm und der Movie Maker befinden. Die Bezeichnung der Zusatz-CD soll "Internet Pack" lauten.

Nach der Erstveröffentlichung will Microsoft Windows 7 erst einmal zu einem wenig höheren Einführungspreis unters Volk bringen. Demnach könne man bis zum 31.12.2009 Windows 7 Home Premium für 120€, die Professional-Variante für 285€ und die Ultimate-Variante für 300€ erwerben.

Windows 7 Starter wird nicht im Handel erhältlich sein, sondern soll auf kleinen Notebooks vorinstalliert werden. Preise für die System-Builder-Versionen, die bisher für Endanwender die günstigste Option waren, eine vollwertige Windows-Lizenz zu kaufen, hat Microsoft noch nicht genannt.

Wer also Interesse an einer Windows 7 Lizenz hat, der sollte am 15. Juli zuschlagen und das schnell, denn laut einem Bericht von Engadget war das Kontingent in Japan bereits nach anderthalb Tagen ausverkauft. Wie viele Lizenzen allerdings ausgeschüttet wurden ist unbekannt.

5Jun/090

Gebogener 42-Zoll-Monitor

Der CRV43 des Herstellers NEC ist ein gebogenes und besonders breites 42,8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.880 x 900 Pixeln. Durch die Biegung des Displays soll der Bildschirm ein besonders angenehmes Arbeiten ermöglichen, da der Kopf auch beim Drehen einen konstanten Abstand zum Monitor hat. Desweiteren gibt es einige Vorteile gegenüber Mehrmonitorlösungen, wie zum Beispiel das Entfallen der Displayränder der Gehäuse zwischen den Monitoren oder dass die Taskleiste unter Windows nativ auf die gesamte Breite des 32:10-Monitors erweitert wird. Der Monitor bietet unter anderem noch Anschlüsse für USB-Peripherie an und braucht nur einen Grafikkarten-Ausgang.

Insgesamt soll das Display zu einer erhöhten Produktivität führen und so die Mehrkosten, von einigen tausend Euro, rechtfertigen. Das Display ist laut NEC sehr schnell und kann innerhalb von 0,02 ms den Zustand eines Pixels ändern. Ein schnelles TN-Display bräuchte hier mindestens die hundertfache Zeit. Dafür ist der Bildschirm mit 200 Candela pro Quadratmeter recht dunkel. Den Kontrast gibt NEC mit 10.000:1 an. Flüssigkristalltechnik (LCD) wird nicht eingesetzt, stattdessen arbeitet das Gerät mit Rückprojektion. Der gebogene Bildschirm nimmt mit 200 Watt vergleichsweise viel Leistung mit der Displaytechnik auf. In den USA soll der Monitor ab Juli 2009 für 8.000 US-Dollar zu haben sein und ist somit einer der wohl teuersten Monitore auf dem Markt.

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3Jun/090

Starttermin von Windows 7

windows_7_graphicAm vergangenen Dienstag äußerte sich Bill Veghte von Microsoft in mehreren Interviews, dass Windows 7 früher als geplant erscheinen werde. Bereit am 22. Oktober soll Windows 7 im Handel erhältlich sein. Um diesen Erscheinungstermin einhalten zu können, sollen die letzten Programmierarbeiten am System im Juli abgeschlossen werden.

Bestärkt durch die überwiegend positiven Reaktionen der Kunden, auf die Vorabversion (RC 1) von Windows 7, ist Microsoft zuversichtlich mit ihrem neuem System am 22. Oktober auf den Markt zu gehen. Bereits Ende Juli werden die ersten PC-Hersteller eine Vollversion von Windows 7 erhalten.

Des weiteren räumt Microsoft ein, das Käufer eines neuen Computers die Möglichkeit haben werden mit bestimmten Vista Versionen ein kostenloses Upgrade auf Windows 7 zu erhalten.

Weitere Details bezüglich Windows 7 gab es bereits letzten Freitag. Microsoft hatte durch Sprecher Brandon LeBlanc Details zur günstigeren Variante des neuen Betriebsystems "Windows 7 Starter" bekanntgegeben. Microsoft wird bei der Windows 7 Starter Edition das Limit der gleichzeitig ablaufenden Programme aufheben, welches in früheren Windows-Starter-Versionen intigriert war. Die Windows XP Starter Edition und Windows Vista Starter Edition hatten eine Limitierung enthalten, wegen der maximal drei Programme gleichzeitig laufen konnten.

Die Windows 7 Starter Editionen sollen nur in den Entwicklungsländern erhältlich sein und eine günstige Variante zu Windows-Vollversionen darstellen. Dadurch soll die Verbreitung von Raubkopien eingedämmt werden. Weitere Einschränkungen der Starter Editionen sind unter anderem eine niedrigere maximale Auflösung, Unterstützung von maximal 256 MB Arbeitsspeicher und 40 GB Festplattenspeicher. Die grafischen Effekte der Benutzeroberfläche Aero Glass fallen weg, die Nutzer können ihren Desktop nicht mit einem Hintergrundbild personalisieren und der Betrieb von mehreren Monitoren fällt weg. Des weiteren kann die Starter Edition keine DVDs abspielen, denn dem Windows Media Center fehlt ebenso die Fähigkeit zum Remote Media Streaming als auch der XP-Modus. Für einen Benutzerwechsel muss man einen Neustart ausführen.

Microsoft hatte bereits im Februar angekündigt, dass Windows 7 in sechs verschiedenen Versionen erscheinen soll. In Deutschland wird die Windows 7 Starter Edition und Windows 7 Home Basic nicht zum Verkauf angeboten. End-Anwender und Unternehmen stehen folgende Versionen zur Auswahl:

  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional
  • Windows 7 Enterprise
  • Windows 7 Ultimate