CeBIT e-Ticket Verlosung
Ohne viele Worte präsentiere ich voller Stolz meinen Presse-Ausweis für die CeBIT 2009 in Hannover. Wer auch Interesse an einem Presse-Ausweis hat und die Anforderungen erfüllt, kann auf der CeBIT-Website seine Akkreditierung beantragen und bekommt damit kostenlosen Zugang zur CeBIT 2009 über die ganze Laufzeit, sowie einen Dauerparkplatz.
Aber zum Eigentlichem: Da ich jetzt Zugang über meinen Presse-Ausweis erhalte, habe ich 3 e-Tickets zu vergeben. Die 3 Tickets sind noch nicht registriert und sind Einladungen von Ausstellern. Mit den Tickets ist kein Termin oder Besuch des Ausstellers verbunden. Die kostenlosen Besucher-Tickets sind Tagestickets, sprich einmal rein und einmal raus, das wars (wer jetzt wohl schmutzige Gedanken hat?
). Die 3 Tickets werden am 01.03.09, also nächsten Sonntag, unter allen die ein Kommentar unter diesen Artikel geschrieben haben, verlost. Die Gewinnziehung ist am Sonntagabend um 20:00 Uhr, danach werden die Registrierungs-Codes an die hinterlegte Email des Kommentators verschickt. Dann braucht man sich nur noch auf der CeBIT-Website zu registrieren und mittels Code sein persönliches e-Ticket anzufordern. Dieses bekommt man dann per mail zugeschickt und gewährt in ausgedrucktem Zustand Zugang zur Messe. Die Anzahl der zu verlosenden e-Tickets kann in der laufenden Woche noch ansteigen. Ich wünsche allen Teilnehmer viel Glück.
Update: Es sind mittlerweile 7 e-Tickets, ich hoffe es werden bis morgen noch mehr!
Update2: Die Gewinner wurden ermittelt, viel Spaß auf der CeBIT!
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Serverumzug abgeschlossen
Es ist vollbracht! Seit heute Abend ist die neue Heimat von migges.net die Serverfarm der Firma Strato und somit kann ich ruhigem Gewissen meinen Root-Server bei 1&1 zum Juni kündigen. Die neue Heimat ist ein kleiner V-Server der für meine Anwendungszwecke ausreichend sein sollte.
Zwar bin ich auch mit Strato noch nicht wirklich zufrieden, aber ich habe auch nicht damit gerechnet das bei denen alles top läuft. Was mir bisher wirklich sauer aufgestoßen ist, ist das seit November fehlende Upgrade von Plesk auf die aktuelle Version 9. Dieses Upgrade hatte ich benötigt um meine Daten mit wenigen Klicks vom Root-Server auf den V-Server zu portieren. Leider kommt dazu vom Support, seit November, die vertröstende Meldung das Plesk 9 in der Qualitätssicherung von Strato sei und das kein Termin der Einführung bekannt gegeben werden kann. Also musste ich alle Daten per Hand rüber schaufeln ... Wo wir gerade beim Support sind, das ist der größte Minuspunkt bisher. Strato brüstet sich zwar auf ihrer Website mit einem Top Support, aber das was ich bisher erlebt habe ist einfach lächerlich. 3 vertröstende Mails bezüglich Plesk, die hätten nicht kürzer ausfallen können und eine technische Support-Mail die wirklich unter aller Sau war. Der liebe Mitarbeiter hat dabei nicht wirklich Wert auf Grammatik gelegt, geschweige denn sich verständlich aus zugedrückt. Meine Frage erstreckte sich über mehr als 10 Sätze und zurück bekam ich einen Satz, der meine Frage nicht mal im entferntesten beantwortete. Ich hoffe, dass das eine Ausnahme war und ich bei der erneuten Fragestellung eine qualifizierte Antwort bekomme.
Wo ich schon mal dabei bin mich über die Hoster aufzuregen, kann ich ja auch gleich erzählen warum ich von 1&1 weg will. Das liegt an der hinterfo**igen Art und Weise wie 1&1 versucht Kunden Vertragsverlängerungen von 24 Monaten unterzujubeln. Ich wollte meine DSL-Bandbreite von 6Mbit auf 16Mbit aufstocken lassen, nicht mehr und nicht weniger. Das habe ich dem Mitarbeiter auch so gesagt, der wollte mir zwar ein Komplettpaket aufschwatzen, aber das habe ich abgelehnt. Dieser war dann auch gleich so freundlich mir den Link zur Bestellung zu geben und dann kam mein Fehler, ich hab nicht aufmerksam gelesen und klicke natürlich einfach drauf los. Leider war der Link nicht zur Bandbreiten-Aufstockung sondern zum Komplettpaket, danke lieber 1&1-Mitarbeiter. Ich habe das unmittelbar bemerkt, nämlich bei der Bestätigungsmail, aber wer jetzt glaubt man könnte von dieser Bestellung einfach zurücktreten der irrt. Da es sich nämlich um ein Upgrade und nicht um eine Neubestellung handelt hat der Kunde keine 14 tage Rücktrittsrecht und ist somit an den Vertrag gebunden. Auch die Erklärung das ein Komplettvertrag und die dadurch resultierende Kündigung des Festnetzanschlusses bei der deutschen Telekom, die Firma meiner Eltern negativ beeinträchtigen würde, hat 1&1 überhaupt nicht interessiert. Ich bin auch fest der Meinung das das Wort Kulanz aus dem Wortschatz der meisten Dienstleister komplett gestrichen wurde. Allerdings brauchte 1&1 eine Unterschrift um den Auftrag durchführen zu können, nämlich unter der Kündigung des Festnetzanschlusses. Diese versuchte sich 1&1 im 3 Tage-Takt per Post zu holen und schreckte dabei auch nicht vor dem Postident-Verfahren zurück, was beinahe schief gegangen war, weil die Postmitarbeiterin zu meinem Vater gesagt hat das es nur eine Empfangsbescheinigung wäre und er sich nicht alles durchgelesen hat (zu seiner Verteidigung muss ich sagen das er nicht großartig in die Aktion involviert war). Diese ganze Art und Weise, die fehlende Kulanz, die vermeintlich absichtlich falsche Beratung in Form des Links und die Tatsache das mit allen Mitteln versucht wurde diese Vertragsverlängerung von 24 Monaten durchzusetzen haben mich dazu gebracht alles bei 1&1 zu kündigen, wirklich alles. Da sieht man mal das der Kunde als Person vollkommen unwichtig geworden ist, denn sonst hätte man sich doch überlegt ob man einem Kunden der mehr als 120€ im Monat einbringt verärgert nur um evtl. 5€ mehr zu verdienen.
Aber zurück zum eigentlichem Thema, der V-Server läuft bis auf ein paar kleine Dinge relativ stabil und zuverlässig. Leider stellt sich der relativ kleine zugesicherte Arbeitsspeicher von 384MB mehr und mehr als Nachteil heraus. Das liegt vor allem daran, das es so aussieht als ob für den V-Server überhaupt kein Swap-Bereich angelegt ist. Ich habe den V-Server jetzt mehrmals mit verschieden Betriebssystem installiert und überall ist das gleiche Problem aufgetreten. Alle Befehle wie "top", "free", "swapon -s" etc. zeigen das gleiche an: 0kb swap-space. Das könnte auch erklären das beim Kopieren von größeren Dateien der Server aussteigt. Neues Supportticket ist offen, ich bin gespannt
Es gibt aber auch positive Dinge zu berichten. Die Strato-Backup-Funktion ist auf der einen Siete wirklich spitze, denn damit kann man problemlos den kompletten Server zu einem Stand der letzten 10 Tage wiederherstellen, auf der anderen Seite allerdings bietet sie keine Möglicgkeit einzelne Daten wiederherzustellen. Daher muss man sich wieder selber einen Kopf um seine Datensicherung machen und da kein Backup-FTP für V-Server buchbar ist, ist das ein Minuspunkt. Wirklich sehr schön finde ich das kostenlose Plesk-Addon Kaspersky AntiVirusKaspersky das von Strato zur Verfügung gestellt wird, damit kann man bis zu 10 Mail-Account auf Viren überprüfen lassen. Ich werde den Artikel aktualisieren, wenn ich näheres vom Strato-Support weiß, dann kann ich den Server richtig bewerten ...
didacta 2009
Es war mal wieder Messezeit, diesmal besuchten Alex und ich die didacta in Hannover. Die didacta ist die größte Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa und umfasst die Bereiche Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Training.
Jetzt mag sich der ein oder andre fragen warum ich eine Messe mit diesen Schwerpunkten besuche, wo ich doch die meisten Punkte schon hinter mir habe. Die Antwort ist einfach, meine Firma, SCHNEIDER Schreibgeräte GmbH, war auf der Messe als Aussteller vertreten und ich half schon am vergangenen Montag beim Aufbau, die Messestand-Technik in Gang zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mein Interesse an der Messe geweckt und da Karten sowie Parkplatz kein Problem darstellten, haben wir uns entschieden am Freitag die Messe privat zu besuchen. Dabei sei gesagt das so ein Messeaufbau sehr interessant ist und wenn man mal in die Gelegenheit kommen sollte das zu erleben, sollte man diese ruhig wahrnehmen. Die Bilder vom Aufbau sind leider noch auf meinem Handy gefangen, ich werde sie der Galerie hinzufügen sobald ich mein Datenkabel gefunden habe
Aber nun zum Eigentlichem, dem Messebericht:
Einhelliges Urteil der Aussteller, Besucher und Veranstalter nach fünf Messetagen laut didacta-hannover.de:
Die didacta 2009 in Hannover war ein voller Erfolg. Rund 74.000 Besucher kamen auf das Messegelände und informierten sich bei 718 Ausstellern auf einer Ausstellungsfläche von rund 30.000 Quadratmetern über aktuelle Produkte, Trends und neue bildungspolitische Ansätze. Die Messe wurde von 1.400 Workshops, Vorträgen und Seminaren begleitet und erwies sich einmal mehr als Europas wichtigster Bildungskongress. Im Vergleich zur Vorveranstaltung 2006 in Hannover verzeichnet die didacta 2009 ein deutliches Besucherplus von zehn Prozent.
Auch auf uns hat die Messe einen guten Eindruck gemacht, auch wenn wir thematisch nicht viel mit den Messe-Schwerpunkten gemein hatten. Trotzdem muss ich auch vorneweg sagen, das die Messe für Personen die keine Kinder im Alter von ~4 bis ~18 haben oder beruflich nichts mit dem Thema Bildung zu tun haben, eher uninteressant ist. Uninteressant klingt evtl. zu hart, interessant ist es schon, aber dennoch nicht so interessant das sich die Fahrt, Karten und Parkkarten wirklich für jeden lohen würde. Mit einem Fachbesucheranteil von 99 Prozent war die didacta somit eher die zentrale Informations- und Weiterbildungsplattform für Pädagogen, Lehrer, Erzieher, Ausbilder und Trainer.
Die didacta deckte alle relevanten Bildungsbereiche von frühkindlicher Erziehung über Schule und Ausbildung bis zu Studium und Weiterbildung ab. In den fünf Bereichen präsentierten die Aussteller neue Materialien, innovative Konzepte und moderne Lernumgebungen. Gerade die modernen Lernumgebungen, also vorallem die neuen Unterrichtsmöbel, haben mich fasziniert. Dazu zählen zum einen die immer besser werden Laborausstattungen für Physik und Chemie, aber vor allem die Ausstattung für den sogenannten "Unterricht 2.0". Mit "Unterricht 2.0" sind vor allem interaktive Whiteboards gemeint, die die klassische Kreidetafel ablösen sollen. Sie ermöglichen dem Lehrer neue Elemente in den Unterricht zu integrieren, wie zB. animierte Grafiken, spezielle Anwendungen für den Schuldbetrieb, Videos und Vieles mehr. Aber auch in Sachen Vorführtechnik hat sich einiges getan, anstatt einem Röhrenfernseher mit angeschlossenem VHS-Rekorder, gibt es heute Mini-Pc's mit angeschlossenem Beamer um Schulfilme zeigen zu können. Auch Nintendo war auf der didacta 2009 vertreten, um den Einsatz von ihren Spielekonsolen Wii und Nintendo DS für den Schulunterricht zur Diskussion zu bringen. Trotz neuer Medien ist die Bedeutung des Schulbuches allerdings ungebrochen - hierüber waren sich Bundesbildungsministerin Schavan, Medienexperten und Vertreter von Schulbuchverlagen einig. Die Lernsoftware für Whiteboards und Nintendo liefern die Schulbuchverlage. Damit verstärkt sich ein Trend des Zusammenwachsens der Medien hin zu einem medialen Lernbaukasten, der das klassische Lehrbuch mit digitalen Anwendungen und internetbasierten Angeboten verbindet. "Ziel dieser Modernisierung ist es, die Arbeit der Pädagogen zu entlasten und den Lerner zu unterstützen", erläutert Andreas Baer vom VdS Bildungsmedien die neue Entwicklung in der Branche.
Neben den neuen Medien konnte man auch die klassischen Unterrichtsmaterialien bestauen, wie zB. den BASE KID. Dieser mehrfach mit internationalen Designpreisen ausgezeichnete Schreiblern-Füllhalter der Firma SCHNEIDER zeichnet sich vor allem durch seinen tauschbaren Schaft, dem ergonomisch geformte Griffstück und seiner excellenten Schreibfeder aus.
Hier noch ein paar ungeordnete optische Eindrücke. Die nächste didacta findet vom 16. bis 20. März 2010 in Köln statt.
Wohnung gefunden!
Nach Monate langem suchen nach einer vernünftigen Wohnung, haben Alex und ich endlich eine gefunden die bei weitem unseren Ansprüchen genügt. Kurz mal die Eckdaten ...
- 150-160m² Wohnfläche
- Garten: ~500m²
- 2-3 Parkplätze vor dem Haus (Garage)
- 2 Bäder
- 55m² Stube unter dem Dach mit Panoramafenster am Giebel
- DSL 16.000 verfügbar
- sehr ruhige Gegend (Sackgasse)
- nette Nachbarn
- Kaltmiete: 0€
Sprich, ich bleibe meiner Heimat Wasserleben treu. Meine Eltern haben sich über 30 Jahre auf ~2.500m² eine Existenz in Form eines Dachdeckerbetriebes und eines Wohnhauses aufgebaut. Da liegt es eigentlich nahe, dass die Kinder das Grundstück übernehmen, aber ich, genauso wie meine Schwester, sind für solche Dimensionen einfach nicht "geschaffen". Ich persönlich würde es mir nie zutrauen ein Grundstück mit diesen Ausmaßen alleine in Schuss zu halten. Das war auch der Grund warum wir nach einer Wohnung gesucht haben, denn so langsam aber sicher wollte ich nicht mehr "bei Mami wohnen", man will sich ja auch weiterentwickeln und sein eigenes Ding durchziehen. Damals waren Alex, meine Eltern und ich der Meinung, man könne das Grundstück nicht vernünftig teilen, sodass jeder seinen Part hat und man sich nicht gegenseitig auf den Sack geht. Das hatte vor allem bauliche Gründe, die aber beim näheren betrachten zu bewältigen sind und so haben wir uns dazu entschieden das Bürogebäude des Dachdeckerbetriebes in andere Räumlichkeiten auszulagern und dort meine neue Wohnung einzurichten.
Die Trennung des gesamten Grundstückes erfolgt somit in einzelnen Schritten. Das heißt, in diesem Jahr wird das Bürogebäude nach unseren Wünschen und Vorstellen umbaut. Nach ca. 5-6 Jahren wird mein Vater in seinen wohl verdienten Ruhestand gehen und das gesamte Betriebsgelände ist somit für uns nutzbar, das bedeutet wiederum eine eigene Einfahrt und mehr Platz. Zu diesem Zeitpunkt ist dann auch eine komplette Trennung der Grundstücke möglich, in wieweit diese durchgeführt wird hängt einfach von der Situation ab. Wenn meine Eltern zB. einzelne Räume noch benutzen möchten, werde ich keine 3 Meter hoche Mauer mit Stacheldraht errichten. Was mich allerdings beruhigt ist, das es möglich ist und ich später nicht die Verantwortung über das ganze Grundstück habe. Was mit der anderen Hälfte passiert steht in den Sternen, ob oder wie lange meine Eltern dort wohnen möchten, ob meine Schwester daran Interesse hat oder ob man es einfach vermietet/verkauft bleibt offen, aber darüber mache ich mir keine Sorgen, denn die Möglichkeiten sind vielseitig.
Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich die einzig vernünftige Variante, denn meine Eltern sind so großzügig, an dieser Stelle auch ein digitales Danke
, mir das Grundstück zu überlassen. Das wiederum bedeutet mietfreies wohnen, was wiederum eine Ersparnis von ~6.000€ Kaltmiete im Jahr bedeutet und was ~6.000€ mehr im Jahr bedeutet kann sich jeder an 5 Fingern abzählen. Also aus rein finanzieller Sicht ist der Schritt der richtige und ob man später in der Lage wäre, ohne sich ins hohe Rentenalter zu verschulden, ein eigenes Haus zu bauen ist fraglich.
Auf der anderen Seite müssen klare Regeln herrschen, damit Jung und Alt sich nicht in den Haaren liegen, aber wenn diese Regeln vorher fest definiert sind, ist das der Grundstein für ein glückliches Miteinander. Was soll ich noch mehr sagen, ich werde Haus- und Grundstücksbesitzer, muss man da noch mehr zu sagen? Ich denke nicht, ich bin überglücklich und bin bereit mich dieser Herausforderung zu stellen. Über den Hausumbau werde ich hier ausführlich berichten ...