the world of migges IT and my way of life …

30Jan/090

Man gönnt sich …

... ja sonst nichts und so bin ich seit heute Nachmittag stolzer Besitzer eines neuen Plasma-Fernsehers. Meine gute alte "Röhre", ein "Bang & Olufsen - Beovision Avant 32 Real Flat", ist zwar noch in einem guten Zustand aber 18" mehr ist einfach ein erschlagendes Argument. :)

8860001Aber wer glaubt ich würde ihn verbannen, der irrt. Er unterhält mich ab sofort in Schlafzimmer, wenn Alex in Halle die Uni unsicher macht. Aber nun zu wichtigstem, den inneren Werten meiner Investition. "Er" hört auf den Namen Samsung PS50A556S2F, hat eine Bildschirmdiagonale von 127cm (50"), unterstützt die Full HD Auflösung 1920 x 1080 (1080p),  hat einen dynamischen Kontrast von 1.000.000:1 und und und ... Das dazugehörige Datenblatt findet ihr hier.

Natürlich habe ich mir gleich einen Blu-Ray Film besorgt, um in den vollen Genuss von "Full-HD" zu kommen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich habe zusätzlich meinen PC via HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden und somit kann ich auch Spiele mit einer Auflösung von 1920 x 1080 auf dem Fernseher spielen, Titel wie GTA IV machen so gleich doppelt so viel Spaß. Abstriche muss man allerdings beim "normalem" TV-Betrieb machen, denn das minderwertige Fernsehsignal sieht auf 50" einfach nicht so schön aus. Auf zB. 32" fällt das noch nicht so sehr auf, aber bei 50" erkennt man deutlich, dass das Fernsehsignal nicht optimal ist. Das Problem kann man allerdings beseitigen, denn das digitale Satellitensignal ist teilweise schon gut genug, allerdings ist die Schwachstelle der Digitalreceiver. Besser gesagt der SCART-Anschluss ist das Problem durch den Qualitätsverluste entstehen. Abhilfe würde ein digitaler Satellitenreceiver mit HDMI-Schnittstelle schaffen, aber der ist mir momentan noch zu teuer und da ich eigentlich nur Nachrichten, wenige Dokus und Simpson gucken, lohnt sich das für mich nicht.

Alles in Allem kann ich das Gerät nur empfehlen, bei wem das Geld allerdings locker sitzt, dem würde ich einen Plasma mit 100HZ-Technik empfehlen. Bei schnellem Bildwechsel bzw. schnellen Bewegungen ist das Bild bei 100HZ-Fernsehern einfach besser, wobei auch bei "normalen" Plasma-Fernsehern das Bild vollkommen in Ordnung ist. Allerdings hat diese 100HZ-Technik auch ihren Preis, vergleichbare Fernseher sind im Schnitt 1.000€ teurer!

22Jan/090

Nettes Spielzeug …

... so ein GPS-Logger, denn wer wollte nicht schon immer mal seinen Freunden nach einem Urlaub auf der Karte zeigen wo man war.

Wie ihr seht, ein absolut überlebenswichtiges Gimmick :) Mein aktuelles Gerät ("POLARIS 3in1 65 Kanal USB GPS") verfügt über einen interen Speicher für ca. 100.000 Wegpunkte, dabei zeichnet es die Koordinaten, die aktuelle Zeit sowie die aktuelle Geschwindigkeit auf. Das Gerät ist programmierbar, so dass ich die Frequenz der Aufzeichnung individuell einstellen kann. Dabei kann man sich für eine statische Aufzeichnung, zB. alle 5 Sekunden oder für eine dynamische Aufzeichnung entscheiden, wie zB. alle x Meter oder alle 2 Sekunden, wenn die Geschwindigkeit mehr als x km/h beträgt. Es sind alle erdenklichen Kombinationen mit den vorhandenen Werten möglich.

So, um euch nicht länger auf die Folter zu spannen, präsentiere ich hier einen meiner ersten Versuche.

Ein paar Ecken und Kanten hat das Ganze allerdings, wie in dem oben verlinktem Beispiel, ist der Start bzw. das Ende nicht sofort erkennbar und die Aufzeichnung beginnt erst nach einigen Kilometern. Mein aktuelles Gerät hat, wie auch einige transportable Navigationsgeräte, das Problem das teilweise einige Minuten verstreichen bis eine verwendbare "Verbindung" mit den Satelliten aufgebaut wird. Im Prinzip wird keine Verbindung im klassischem Sinne aufgebaut, da die Satelliten ihre Informationen ständig senden, die GPS-Geräte nehmen diese Signale auf und ermitteln damit ihre Position, dazu sind mind. 3 Signale verschiedener Satelliten notwendig. Wer mehr über GPS erfahren möchte, dem kann ich nur den passenden Wikipedia-Eintrag ans Herz legen.

Ein weiteres Feature ist die das "Foto-Tracking", damit kann man an bestimmten Punkten der Route Fotos hinterlegen und somit die virtuelle Tour abzurunden. Das werde ich dann beim nächstem "richtigem Loggen" mal ausprobieren und präsentieren ...

PS: Falls sich ein Ordnungshüter auf meine Seite verirrt, die Geschwindigkeiten auf der Route entsprechen natürlich nicht der Realität ;)

18Jan/090

Wernigerode …

... und das Problem der Wohnungssuche. Alex und ich suchen seit ca. November 2008 eine Wohnung in Wernigerode und langsam aber sicher müssen wir wohl unsere Erwartungen zurück schrauben.

In diesen ~3 Monaten haben wir so gut wie alles gesehen, von heruntergekommenen, versifften, trotzdem überteuerten Wohnungen bis hinzu wenigen Wohnungen die in einem Top-Zustand waren und man nur wenig zu meckern fand. Ich finde unsere Ansprüche auch nicht zu hoch, denn die Suche nach einer 3-Zimmer Wohnung mit 70 bis 100m² in einem gutem bis sehr gutem Zustand, für ein bezahlbares Endgeld, gestaltet sich anderer Orts wesentlich einfacher (kein "Block"). Dazu kommen noch die kleinen aber wichtigen Details, wie vernünftige Internetanbindung, Abstellmöglichkeiten, Parkplatz, Dusche anstatt Badewanne etc., aber das sind Punkte bei denen man flexibel sein kann, wenn der Rest stimmt.

Bisher haben wir nur eine Wohnung gefunden die unseren Ansprüchen gerecht wurde, aber bei der haben wir 2 Tage darüber nachgedacht, was eindeutig zu lange war, denn wir sind nicht die Einzigen die eine vernünftige Wohnung suchen :(

Wernigerode ist eine wirklich schreckliche Stadt, wenn es um Wohnungssuche geht. Teilweise werden einem Wohnung angeboten die extrem renovierungsbedürftig sind, das man das erste viertel Jahr nur am renovieren ist. Bei solchen Wohnungen ist der Vermieter dann so "kulant" und erlässt einem die ersten 2 Monatsmieten, in meinen Augen eine Dreistigkeit, wenn in der Wohnung nicht einmal Fußbodenbelag existiert, geschweige denn Tapeten. Bei solchen Wohnungen interessiert es mich brennend wer dort einzieht und zu welchen Bedingungen, aber das wird wohl eins der Geheimnisse bleiben die ich nie erfahren werden.

Aus meiner Sicht noch schrecklicher ist die allgemeine Internetanbindung in Wernigerode, im Stadtkern sind Bandbreiten von 768kbit bis 1Mbit verfügbar, was bei weitem nicht mehr dem Standard entspricht. Eine Alternative über Kabel ist nur in den wenigsten Fällen möglich und UMTS für mich als leidenschaftlichen Onlinegamer ist eher eine Qual, also ist das Thema Internet mittlerweile der Wohnungskiller schlechthin geworden. Ich würde natürlich Kompromisse in Kauf nehmen, wenn der Rest stimmt, aber das war bis jetzt nicht der Fall. Ach ja, im Gebiet der Wohnblöcke in Wernigerode, da ist natürlich VDSL mit 50Mbit-Anbindung möglich. :roll:

Ein Gutes hat die ganze Sucherei, so langsam präge ich mir die Straßennamen Wernigerode's ein und meine Ortskenntnisse verbessern sich zusehnst, gerade in Bezug auf die Beurteilung der Wohngebietsqualität. Nur zum Spaß werde ich mir auch mal die 3-Raum-Wohnungen mit ca. 80m² angucken, für die man eine stolze Kaltmiete von 700€ zahlen darf, also ca. 900€ Warmmiete (gut gerechnet). Warum man für das Geld nicht gleich baut ...

PS: Ich habe heute den Blog eines ehmaligen BBS-Mitschülers gefunden, so ein Blog wird doch gleich viel intereesanter wenn man die Person dahinter "kennt".  :) Da habe ich auch gleich mal die Unterschiede verschiedener Blog's gesehen, Einige schreiben eher "blabla"-Geschichten aus ihrem Leben, dort würde ich mich einreihen, und andere schreiben doch sehr persönliche Blog's, meist auch ohne besonderen Anlass. Ich muss sagen das ich von dieser anderen Variante sehr angetan bin, allerdings bin ich nicht der Typ der solche Blogs schreiben würde und könnte. Dennoch halte ich mal meine Augen offen, ob man nicht noch den ein oder anderen Blog von Bekannten, Freunden oder Mitarbeitern findet. Da fällt mir ein, meine Firma wurde bisher, soweit ich mich erinnern kann,  noch nie in meinen Blog erwähnt, das muss sich ändern ... Bis demnächst :)

12Jan/090

Das Höchste im Norden …

... ist und bleibt der Brocken, in unserem wunderschönem Nationalpark Harz.

Alex und ich hatten uns schon seit einiger Zeit vorgenommen spontan bei schönem Wetter unseren Brocken zu erklimmen. Den ersten Anlauf haben wir am Freitags unternommen, wir wollten uns bequem mit der Harzquerbahn auf den Berg hiefen lassen und auch wieder runter bringen lassen. Leider kam noch so Einiges dazwischen, so dass wir die Bahn niemals hätten rechtzeitig erreicht können. Im Nachhinein eine gute Wendung, denn am nächsten Tag hatten wir mehr Zeit und so beschlossen wir, also in dem Fall ich, Alex war eher nicht so begeistert :) , den Berg zu Fuß zu bezwingen.

Darauf hin packten wir uns dick ein und fuhren nach Schierke, so wie auch gefühlte 5000 Touristen. Wer jetzt glaubt man könnte einfach nach Schierke fahren, sein Auto irgendwo abstellen und dann los wandern, der irrt. Ich schätze das unsere Parkplatzsuche um die 20-25min gedauert hat und auch nur frühzeitig endete, weil eine Anwohnerin uns freundlicherweise einen Privatparkplatz zur Verfügung stellte. Sehr touristenfreundlich empfand ich die Parkautomaten auf den wenigen, überfüllten Parkplätzen, denn wer hat denn nicht immer 5€ Münzgeld dabei, um 5 Stunden parken zu können? Evtl. sollte jemand mal Bescheid geben, das man in der heutigen Zeit bei den Dingern auch mit Geldscheinen, EC-Karten, Handys und was weiß ich noch alles bezahlen kann. Vorweg genommen kann ich jetzt schon sagen, das Schierke aus Sicht der Infrastruktur mehr als touristenunfreundlich ist und das bei einem Dorf welches ausschließlich vom Tourismus lebt und auch nur wegen dessen bekannt ist ...

Nachdem wir also einen kostenlosen Spitzenparkplatz erhascht hatten konnte es auch losgehen. Wir entschieden uns für die 5km lange und steilere Variante durch den Wald, anstatt 10km Straße zu gehen und merkten schnell das die Wahl gut war, denn der verschneite Wald war einfach wunderschön anzusehen.

Genauso bewundernswert wie der verschneite Harz bei blauen Himmel und herrlichem Sonnenschein, waren die Massen von Touristen die den Brocken stürmten. Mir war schon klar das am Wochenende, bei einem solchen Wetter, Einige den Weg auf den Brocken finden werden, aber mit diesen Massen habe ich nicht gerechnet. Wie es nun mal leider bei größeren Menschenansammlungen der Fall ist, waren auch unter diesen einige Bekloppte dabei, diese meinten man müsse den vereisten, über Stock und Stein gehende, viel zu engen und überfüllten Wanderweg unbedingt mit dem Schlitten herunter fahren. So passierte es im Minutentakt das so ein Irrer dir mit seinem Schlitten entgegen kam und wenn man Glück hatte "Vorsicht!" schrie. Auch wenn man mit dem Schlitten alle 10 Meter gegen eine Baum, Felsen oder Tourist fuhr, hat das augenscheinlich keinen interessiert ... Eine weitere Gruppe war auch gut, die haben eine kleine Sauftour auf den Brocken gemacht und wollten diesen runter wandern, so weit eine gar keine so schlechte Idee, allerdings möchte ich nicht wissen wie oft sie den Waldboden ganz aus den Nähe gesehen habe, wie gesagt auf einer Zentimeter dicken Eisschicht wandert sich schlecht :) So, dann war da noch eine kleine Gruppe von Menschen die, ja sagen wir, ihren ganz eigenen Styl hatten. Kurz unter dem Brocken konnten wir Menschen bewundern die den Skilanglauf ganz neu definierten. Dazu muss man wissen das man erstens neben den Wanderwegen nicht gehen bzw. fahren darf, da es sich um ein Naturschutzgebiet handeln, desweiteren muss man wissen das dies auch nicht wirklich möglich ist, es ist ein Wald, also stehen da auch Bäume, Sträucher, liegen große Wurzeln offen etc. Das hat diese besondere Gruppe überhaupt nicht gestört und so sind sie fröhlich am Wegesrand ihrem Hobby nachgegangen, das es eher an den Paralympics aussah, was noch geschmeichelt ist, hat sie genauso wenig gestört wie die Tatsache das ein barrierefreier Langlauf nicht über 20 meter möglich war.

Aber zurück zum Thema, nach anstrengenden 2 Stunden hatten wir unser Zeil erreicht und wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, wovon ihr euch auf den unteren Bildern überzeugen könnt.

Für den Heimweg haben wir uns dann für die weniger anstregende Harzquerbahn entschieden und wurden dank der Verspätung dieser mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt. Auf der einen Seite ging die Sonne unter und auf der andere Seite gingen im Tal die Lichter in den Städten an. Wie es leider in Momenten, in den man einen solchen Augenblick festhalten möchte, ist, versagte die Technik und so kann ich leider keine Bilder für dieses sehenswerte Spektakel bieten.

Abschließend kann ich nur jedem einen Ausflug auf den Brocken bei Schnee und blauen Himmel ans Herz legen, wenn man dann noch einen Tag erwischt an dem wenig Touristen unterwegs sind, können das schnell unvergesslich Augenblicke werden.